Dr. Thomas Hafner | Kardiologe und Internist in  Wien WAHLARZT-ORDINATION
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Ihre Anliegen Risikofaktoren familiäre Belastung

familiäre Belastung

Manche Risikofaktoren können vererbt werden. Wenn bei einem Patienten eine Erkrankung diagnostiziert wird, von der bekannt ist, dass das Risiko dafür vererbt werden kann, sollte bei nahen Blutsverwandten (v.a. Kinder, Geschwister) untersucht werden, ob diese Erkrankung ebenfalls vorliegt – sinnvoll ist dieses Familien-Screening v.a. bei Erkrankungen, bei denen durch ein frühzeitiges Erkennen mögliche Folgeschäden verhindert werden können. Das betrifft auf dem Gebiet der Kardiologie erhöhte Blutfette (Cholesterin) (erhöhtes Risiko für frühzeitiges Auftreten von Koronarer Herzkrankheit (KHK)), bestimmte Formen von angeborenen Herzfehlern (erhöhtes Risiko für Herzrhythmusstörungen incl plötzlichen Herztod) sowie Gerinnungsstörungen (erhöhtes Risiko für Thrombose und  Lungenembolie).

Diagnostik bei familiärer Belastung:

Erhöhte Blutfette (Cholesterin) und Gerinnungsstörungen können durch eine Blutabnahme erkannt werden, angeborene Herzfehler werden durch einen Herzultraschall (Echokardiographie) erkannt.

Therapie bei familiärer Belastung:

Bei erhöhten Blutfetten (Cholesterin) kann durch frühzeitig einsetzende Lebensstiländerungen sowie durch Medikamente (Statine) eine Koronare Herzkrankheit (KHK) incl Herzinfarkt (Myokardinfarkt) verhindert werden. Bei angeborenen Herzfehlern kann durch die Implantation eines Defibrillators (AICD) ein plötzlicher Herztod durch Herzrhythmusstörungen verhindert werden. Bei einer Gerinnungsstörungen ist unter Umständen eine Antikoagulation (Blutverdünnung) notwendig.

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